Sunday, December 18, 2005
Thursday, December 01, 2005
Winter in Van
Jawoll! Heute hat es zum ersten Mal so richtig geschneit und der Schnee ist auch tatsächlich liegen geblieben. Genial. Dabei hatten mir doch so viele Leute erzählt, dass Schneetreiben in Vancouver eine wirklich seltene Sache sei...
Schnee ist für Vancouveraner Autofahrer eine schlimme Sache, da sie nicht daran gewöhnt sind, bei Glätte zu fahren. Was für ein Verkehrschaos :)

Jedenfalls sind ein paar ganz nette Bilder entstanden.



Sunday, November 20, 2005
Friday, November 18, 2005
Wochenend und Sonnenschein

Das Bild ist leider verwackelt. Soll heißen "Welcome to Vancouver - A Nuclear Weapons Free Zone".
Und wieder ist eine Woche vorbei. Die Zeit scheint wirklich zu rasen mit drei Bandproben in der Woche, Konzerten und einer ganzen Menge Arbeit...
Am Mittwoch war ich bei meinem zweiten größeren Konzert in Vancouver. Bands, Sound und Publikum waren super. Ein echt gelungener Abend, vor allem der Auftrittsort hat mir sehr gefallen (alles mit altem Holz vertäfelt und zweistöckig, so dass man sich die Bands auch von oben ansehen konnte). Ich konnte leider keine Fotos machen, da Kameras nicht erlaubt waren.

Peter
Nach einem zähen Freitag sind wir (Oli, Peter und icke) nach Downtown zum "Flaming Wok" gefahren und haben uns die asiatische Fresskante gegeben. Für knapp 10 Dollar kann man dort essen bis man platzt. Lecker!

Peter und Oli
Morgen früh fahren wir zu fünft mit dem Auto nach Seattle. Ich hoffe, es gibt keine Komplikationen bei der Einreise nach Amerika, man weiß ja nie...
Daher fasse ich mich jetzt kurz und lasse noch ein paar Bilder sprechen.

Mining Museum in Squamish

Nach der Bergwanderung beim Spielen.
Saturday, November 12, 2005
Bergwanderung in Squamish


Die Hündin auf dem Foto heißt Blen. Sie ist die Gefährtin von Richard.
Gestern habe ich meine erste kleine Bergwanderung hinter mich gebracht. Mit dem Greyhound Bus gings auf nach Squamish --> ich kann übrigens nur jedem empfehlen, mal auf die verlinkte Website in den Visitor-Bereich zu klicken und sich die Fotogallerie anzusehen (die Ortschaft bezeichnet sich selbst als "Outdoor Recreation Capital of Canada"), 1,5 Autostunden nördlich von Vancouver. Zu fünft sind wir den Berg „Stawamus Chief“ hochgelaufen.
Yesterday I did my first small hiking trip. With the Greyhound we drove to Squamish --> I can recommend everyone to have a look at the linked website in the visitor area, just to take the photo tour of Squamish (this area defines itself as the "Outdoor Recreation Capital of Canada"). It is located 1.5 hours north of Vancouver. We hiked the "Stawamus Chief".





Das Foto habe ist von Wikipedia, Fotograf Damien Guard.
Leider war es regnerisch, was uns jedoch von unserem Spaß nicht abhielt. Man gewöhnt sich schnell an den Dauerregen im kanadischen Herbst/Winter. Der Chief ist nicht besonders hoch, dafür aber ziemlich steil. Die letzten Meter wanderten wir nur noch auf schroffen Felsen. Da ich leider keine guten Wanderschuhe mitgebracht hatte, war es schwierig, den glitschigen Felsen hochzulaufen. Also hoch auf allen Vieren. Glücklicherweise hatten Bergleute an besonders rutschigen Stellen Eisenketten zum Festhalten angebracht. Vereinzelt konnte man Teile des Nachbarmassivs erkennen, die schneebedeckt waren.
Auf der zweiten Spitze des Chief. Wie man sieht, sieht man nix, da zu nebelig...
Leider konnten wir auf der Bergspitze nicht viel sehen, da es zu nebelig war. Trotzdem war es eine interessante Tour, die durch die Nebelschwaden etwas Mysteriöses an sich hatte.
Die einheimischen Bergwanderer sind sehr schnell beim Hochwandern. Man merkt, dass sie den Schwierigkeitsgrad beim Besteigen der Berge gewöhnt sind.
Ein weiteres Highlight war der Wasserfall „Shannon Falls“, der einige Meter in die Tiefe stürzt.
Ich habe einige gute Bilder von der Landschaft gemacht, werde sie aber erst in den nächsten Tagen hochladen können. Meine Batterien sind leer und ich benötige einen Transformator, um meine Digitalkamera wieder in Gang zu bringen. Die Bilder, die ihr hier seht sind alle vom Oli. Er hat sie mir netterweise zur Verfügung gestellt.
Also übt Euch in Geduld...
Sunday, November 06, 2005
Vancouverania
So, da bin ich wieder. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich wieder zum Schreiben motivieren konnte. An meinem zweiten Arbeitstag hatte ich einen Virus auf meinem Notebook und natürlich vorher ungenügende (fast keine) Sicherungsbackups gemacht. Da war sie dann also beschädigt, meine Outlook.pst Datei, so dass damit auch mein gesamtes Adressbuch hinüber war. Glücklicherweise konnte ich fast alles in mühevoller Arbeit rekonstruieren. Aber ich hab ja Zeit...
Praktikum
Mein Praktikum absolviere ich bei BrightSide Technologies Inc. Die Firma produziert 37 Zoll HDR Displays (HDR = High Dynamic Range).
Eine kurze Erklärung zu HDR in Wikipedia hier.
Sport
Die Lieblingsfreizeitbeschäftigung der Kanadier ist Sport. Die Straßen und Parks sind voller Jogger. Bewegung scheint alles zu sein. Selbst die Busse blenden in ihren Anzeigetafeln verschiedene Sprüche ein, wenn wieder mal ein Eishockey Spiel stattfindet (der große Vancouveraner Eishockey-Verein heißt „Canucks“) „Go Canucks Go!“.
Liquor Stores vs. Systembolaget
Kanada erinnert ein wenig an die skandinavischen Länder was den Alkohol betrifft. In den staatlichen Schnapsläden (Liquor Stores) erhält man überteuerten Alkohol. Wie in Amerika ist es verboten, ihn öffentlich auf der Straße zu konsumieren oder herumzutragen. Dazu die allseits bekannten Papptüten. Einheimisches Bier schmeckt recht fad, wie verlängertes Wasser. Europäisches Bier wird zwar teilweise importiert, ist allerdings unbezahlbar.
Heavy Metal
Vor zwei Wochen war ich beim Konzert von THE HAUNTED, MESHUGGAH, GOD FORBID und MNEMIC im Croatian Cultural Centre. Die Bands waren spitze nur durfte man kein Bier kaufen und drinnen nicht rauchen. Dafür gabs an der Bar eine große Auswahl an Chips, Wasser und Eistee. Trotzdem sind die Leute bei den Bands ausgerastet.

War ein großer Moshpit. Wie im Kino standen die anderen Zuschauer mit ihren Chipstüten in der Hand und haben sich in aller Ruhe die Bands angeschaut. Während der Umbaubaupausen zwischen den Bands haben die Hälfte der Leute den Saal verlassen um Zigaretten zu rauchen.
Die Kanadier schienen sehr angetan zu sein von den beiden Schwedischen Bands. Einige hielten Schweden-Fahnen hoch, als die Bands die Bühne betraten.
Appartment
Hier ein paar Bilder aus meiner Behausung.



Wednesday, October 05, 2005
Von Busbimmeln, Kaffeehäusern und indischen Taxifahrern
Buss-O-Mat

Jeder Tag bringt hier neue Überraschungen, ja, man lernt hier nie aus. Morgens steige ich in den Bus ein und werde vom Busfahrer freundlich begrüßt. "Good morning, Sir..." Ja, gibts denn sowas auch in Berlin?! Ich setze mich direkt vorne zum Fahrer, der während der Fahrt mit seinen Kumpels übers Handy zu telefonieren. Das juckt hier keinen Schw**z! Der Fahrer fährt locker easy durch den Berufsverkehr.

Das hiesige Busunternehmen nennt sich "translink" und verfolgt eine offizielle Verwirrungspolitik. An den Bushaltestellen hat man es anscheinend nicht für notwendig befunden, Abfahrtszeiten, Fahrpläne oder ähnliches anzubringen. Schließlich kann man ja riechen, wann der Bus wo hinfährt. Das führte auch dazu, dass ich an meinem ersten Arbeitstag 45 Minuten zu spät im Büro auftauchte.
An den Innenseiten der Busse befinden sich lange Strippen, die am Ende mit einem kleinen Kasten verbunden sind. Wow, dachte ich, die Vancouveraner denken an alles und geben den Skatern hier die Möglichkeit, ihre Boards während der Fahrt zu sichern. Falsch gedacht, denn plötzlich zieht ein Fahrgast an der Leine und signalisiert somit dem Busfahrer, dass er an der nächsten Haltestelle aussteigen möchte. Jeder, der hier aus dem Bus steigt, brüllt laut zum Fahrer nach vorne "Thank you" und der Fahrer zurück "You´re welcome, dude!"!! Wahnsinn, die Fahrer sagen das während eines Arbeitstages bestimmt hundert Mal... Das gleiche Spiel läuft, wenn man in ein Pub, Cafe, Safeway, Shop oder sonstwo hingeht. Überall wird gegrüßt und es dauert meist keine zwei Minuten, bis man mit irgendjemandem in ein Gespräch verwickelt ist. Dabei unterscheidet sich die kanadische Freundlichkeit meiner Meinung nach deutlich von der amerikanischen. Hier sind die Leute einfach relaxter und übertreiben nicht so oft wie die Amis. Aber vielleicht mag ich auch eines Besseren belehrt werden, war schließlich was Amerika betrifft nur mal in Florida...
Ausserdem haben die Busse hier noch Fahrradständer an der Schnauze befestigt und auch wenn mal dicker Verkehr und viele Leute unterwegs sind, lassen es sich die Radfahrer nicht nehmen, ihr Bike im Slowmotion-Tempo vorne heranzuschnallen.
Heute habe ich mir eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel besorgt. Mit $69 kommt man hier in den wichtigen Teilen gut voran. Die äußeren Bezirke muss man mit einem zusätzlichen Dollar upgraden. Das vancouvrianische Verkehrsnetz ähnelt dem Berliner - es gibt hier 3 Zonen.
Konzert-O-Rama
Der gemeine Berliner ist, was Konzerte betrifft sehr verwöhnt. Das Angebot in VanCity ist fast gleich gut. Nur gibts hier zwischendrin mehr Karaoke-Abende, bei denen wirklich GUTE Sänger und Musikanten auf der Bühne stehen. So ein Abend kostet ca. $8 und ist eine ganz witzige Sache.
Wenn hier DeathMetal-Konzerte veranstaltet werden, dann häufig in ganz normalen Clubs, die sonst Tekkno oder ähnliches spielen. Alternatve Clubs gibts hier nicht wirklich...


IPod vs. Star Bucks
Ich frage mich seit meiner Ankunft, welcher Store den anderen wirklich übertreffen kann: Apple oder Star Bucks. Beides gibts hier an jeder Ecke, nein, quatsch, Star Bucks gibts an einer Ecke sogar 2Mal (!!!) genau gegenüberliegend. Wer sich sowas ausgedacht hat. Jeder, aber wirklich jeder läuft durch die City mit dem IPod in der einen und nem Coffe zum mitnehmen (aha to go) in der anderen Hand.
HVM till 1 AM
Ick glaub ick spinne! Des Nächtens lauf ich durch Downtown und komme an einem noch geöffneten Riesenstore vorbei: HVM. Wie WOM ist der, nur größer, draußen hängen Plakate in Blow-Up-Größen mit den Foo Fighters und Franz Ferdinand drauf. Nüscht wie rin. Die Auswahl ist zu krass. Beim nächsten Mal komme ich wohl besser nach nem Kneipenabend mit nem LKW vorgefahren!
Taxi Taksi
Taxifahrer sind hier häufig Inder mit gezwirbeltem Turban auf dem Haupt. Dieses moderne Beförderungsmittel kostet hier echt nicht die Welt und wird immer mit einem freundlichen Lächeln angeboten...
Da mir jetzt langsam die Finger weh tun vom Schreiben (*jammer*) mach ick für die Schotten und Schiebefenster dicht und rolle in die Falle.
CU tomorrow!
Ivowitsch












































